Durga's Maha Yoga

Guru Vayuananda,
von seinen Freunden in tiefer Liebe
Vayu799kll03

Guru Vayuananda lernte ich kennen beim so scheinbar zufälligen Surfen im Internet. Die Göttin hatte mir schon lange den Namen gegeben, der einer Ihrer vielen im indischen Pantheon ist. Ich wollte mehr über Sie erfahren. Dabei stiess ich auf die wunderschönen Bilder, die Vayu auf seinen Seiten hat und schrieb ihn an. Sofort war eine tiefe Verbindung zwischen uns gegeben. Er rührte mein Herz an, wie es in meinem Leben nur wenig Menschen vermocht haben.

In der Zeit, in der wir uns  kennen, gab es Höhen und Tiefen. Wir waren von  den  Einsichten, die jede/r von uns hatte begeistert. Und wir sind aneinander verzweifelt. Es war für mich ein schwerer Weg, ihn als Guru zu akzeptieren. Schülerin zu werden heisst für mich, mein Ego hinzugeben, zu allererst meinem Lehrer gegenüber - dies nur als Vorstufe dazu, es den Göttern, der Göttlichen Ebene selber hinzugeben.

Mein Ego hinzugeben, mich jemandem rückhaltlos anzuvertrauen, war eine schwieriger Lernschritt.

Ich musste durchaus lernen, den Menschen Vayu zu übersehen zugunsten des gesegneten SwamiGuru Vayuananda dahinter. Da habe ich zum ersten Mal verstanden, das überhaupt im Leben nur dieses letztlich Sinn macht: sich in welchem Kontakt auch immer an den göttlichen Kern, die göttliche Ebene, die alles und jeden durchstrahlt, zu wenden. Der Rest ist ein Kleid, eine Verpackung - die Verpackung, das Kleid kann mir gefallen, muss es nicht. Der Inhalt ist das, was zählt - auch für den anderen, ob er dies nun weiss oder nicht

Inzwischen sind wir einen langen Weg miteinander gegangen. Und immer noch, wenn ich überlege, wer mein Guru eigentlich ist, kann ich es nicht genau sagen. Ich habe ihn reden hören mit anderen seiner Schüler, habe sie reden hören über ihn. Und jede/r hat ein anderes Bild von ihm, meines würde ich darin nicht wiedererkennen.

Er ist ein Meister des leisen Wortes, der Andeutung, der fast unmerklichen Korrektur einer Schattierung. Und er "spielt" mit der Energie desjeweiligen Gegenüber, als sei es seine eigene. So erkennt man, wenn man Vayuananda begegnet, in Wahrheit sich selber, nach und nach. Und, indem ich mir selber begegnete, begegnete ich nach und nach auch der göttlichen Ebenen in der mir gemässen Form.

Yoga ist mein Leben geworden. Anfänglich ging mir viel verloren von dem, was ich im Leben bisher erworben hatte an Fähigkeiten, Vorstellungen, Wissen. Das hat mich verunsichert, hat mir weh getan und mich sehr geängstigt. Aufhören konnte ich schon zu Beginn nicht mehr - etwas trieb mich, zog mich; etwas überwog meine eigenen Wünsche weit und war/ist doch, wie ich jetzt merke, der tiefere Kern darin.

Und nach und nach ist alles verloren Geglaubte wieder zu mir zurückgekehrt, jetzt in feinerer, liebevollerer, dem Göttlichen und dem Menschlichen zugeneigterer Art.

Mein Schreiben, meine Gedichte und Geschichten haben sich verändert. Was zu Anfang vollkommen gegen meine bisherigen Vorstelllungen von Selbstverwirklichung ging, hat sich erwiesen als eine Verwirklichung eines so tiefen Selbstes, wie es ohne Yoga nicht möglich gewesen wäre. Und immer noch ist es ein Weg - ein Ziel ist nicht zu erkennen. Der Weg, das Ego, die Gedanken, die Vorstellungen vom Göttlichen durchstrahlen zu lassen ist eine Aufgabe, die bis zum Ende meines physischen Daseins und darüber hinaus andauern wird. Was immer ich erreiche, zeigt mir nur die Notwendigkeit, weiter zu gehen, weiter zu wachsen, tiefer zu werden, mehr und mehr.

Im Kontakt mit Guru Vayuananda bin ich dem innersten Guru meiner selbst begegnet - dem Göttlichen in mir selber.

Diesem zu lauschen ist schwer und bedarf der Stille.

Es bedarf einer inniglichen Lebenshaltung des Hingewendet sein zum Göttlichen selber.

Wer wissen möchte, was er selber über sich zu sagen weiss, klicke bitte das Bild an.